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	<title>Kommentare zu: Facebook Chats mit EnCase analysieren</title>
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	<description>Die Website zum Buch "Computer Forensik" und zur Digitalen Forensik in Deutschland</description>
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		<title>Von: Alexander Geschonneck</title>
		<link>http://computer-forensik.org/2009/07/16/facebook-chats-mit-encase-analysieren/comment-page-1/#comment-13789</link>
		<dc:creator>Alexander Geschonneck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:41:31 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, die Mehrzahl der Leser dieses Blogs kommen aus dem Bereich der Strafverfolgung und verfügen daher im Rahmen von Ermittlungsverfahren über eine gesetzliche Grundlage, um auf sichergestellten Beweismitteln diese Analysen durchzuführen. Alle anderen seien in der Tat davor gewarnt, die bestehenden Datenschutzgesetze zu ignorieren. Ich denke, dass wenn man auf rechtsstaatlichem Wege Daten sicherstellen darf und dieses dann auch getan hat, eine Auswertung der gefunden Spuren durch Kenntnis der Fundorte notwendig ist. In dem o.g. Beitrag geht es um Facebook-Spuren, die auf der lokalen Festplatte (genau im Browser-Cache) eines Teilnehmers gefunden werden können. Sonst heißt es wieder &quot;Diese Nullblicker, die können nicht mal das!&quot; ;-)

Ich arbeite im Bereich der Korruptions- und Betrugsbekämpfung und muss oft auch mal Spuren unberücksichtigt lassen, wenn ich keine rechtliche Grundlage zur Sicherstellung und Analyse dieser Daten habe (manchmal dürfte das Unternehmen diese Daten gar nicht haben!). Wenn ich wirklich alles machen würde, wozu mich manchmal der eine oder andere Mandant auffordert...

PS: Ich bin im Übrigen gegen Stopp-Schilder im Internet. Aber dies ist eine andere Diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, die Mehrzahl der Leser dieses Blogs kommen aus dem Bereich der Strafverfolgung und verfügen daher im Rahmen von Ermittlungsverfahren über eine gesetzliche Grundlage, um auf sichergestellten Beweismitteln diese Analysen durchzuführen. Alle anderen seien in der Tat davor gewarnt, die bestehenden Datenschutzgesetze zu ignorieren. Ich denke, dass wenn man auf rechtsstaatlichem Wege Daten sicherstellen darf und dieses dann auch getan hat, eine Auswertung der gefunden Spuren durch Kenntnis der Fundorte notwendig ist. In dem o.g. Beitrag geht es um Facebook-Spuren, die auf der lokalen Festplatte (genau im Browser-Cache) eines Teilnehmers gefunden werden können. Sonst heißt es wieder &#8220;Diese Nullblicker, die können nicht mal das!&#8221; <img src="http://computer-forensik.org/wp-content/plugins/more-smilies/Phoenity/wink.png" alt="-)" class="wp-smiley" /> </p>
<p>Ich arbeite im Bereich der Korruptions- und Betrugsbekämpfung und muss oft auch mal Spuren unberücksichtigt lassen, wenn ich keine rechtliche Grundlage zur Sicherstellung und Analyse dieser Daten habe (manchmal dürfte das Unternehmen diese Daten gar nicht haben!). Wenn ich wirklich alles machen würde, wozu mich manchmal der eine oder andere Mandant auffordert&#8230;</p>
<p>PS: Ich bin im Übrigen gegen Stopp-Schilder im Internet. Aber dies ist eine andere Diskussion.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: S. Trant</title>
		<link>http://computer-forensik.org/2009/07/16/facebook-chats-mit-encase-analysieren/comment-page-1/#comment-13772</link>
		<dc:creator>S. Trant</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 21:05:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://computer-forensik.org/?p=433#comment-13772</guid>
		<description>Ich erlaube mir den Hinweis, dass eine derartige Vorgehensweise/Auswertung datenschutzrechtlich höchst problematisch ist und für den Auswerter wahrscheinlich sogar, wenn sie nicht durch staatliche Institutionen aufgrund eines richterlichen Beschlusses erfolgt, strafrechtlich relevant sein dürfte. Facebook ist derzeit ganz offensichtlich ein Treffpunkt &quot;privater&quot; Personen, auch wenn dies öffentlich geschieht und mittels vom AG zur Verfügung gestellter IT. Eine Auwertung derartiger &quot;Gespräche/Chats&quot; dürfte demnach den Kernbereich privater Lebensführung massivst verletzen. Wie wir alle wissen haben die US-Amerikaner da ja ihre eigenen Ansichten, scheinbar sind aber nicht nur einige deutsche Politiker sondern auch der Autor dieses Blogs ein wenig vom Weg abgekommen und denken das bestehende Gesetze eh nur als Lachnummer zu betrachten sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erlaube mir den Hinweis, dass eine derartige Vorgehensweise/Auswertung datenschutzrechtlich höchst problematisch ist und für den Auswerter wahrscheinlich sogar, wenn sie nicht durch staatliche Institutionen aufgrund eines richterlichen Beschlusses erfolgt, strafrechtlich relevant sein dürfte. Facebook ist derzeit ganz offensichtlich ein Treffpunkt &#8220;privater&#8221; Personen, auch wenn dies öffentlich geschieht und mittels vom AG zur Verfügung gestellter IT. Eine Auwertung derartiger &#8220;Gespräche/Chats&#8221; dürfte demnach den Kernbereich privater Lebensführung massivst verletzen. Wie wir alle wissen haben die US-Amerikaner da ja ihre eigenen Ansichten, scheinbar sind aber nicht nur einige deutsche Politiker sondern auch der Autor dieses Blogs ein wenig vom Weg abgekommen und denken das bestehende Gesetze eh nur als Lachnummer zu betrachten sind.</p>
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